Heimspiel gegen Ansbach
Mit einem vermeintlich leichten Gegner hat es der FV Illertissen am Freitag (19.00) zu tun, denn er empfängt den Vorletzten Spvgg Ansbach. Der belegt somit einen der beiden Abstiegsplätze, wartet seit 6 Spielen auf einen Sieg.
Dieses bisherige für den Verein sicher nicht zufriedenstellende Abschneiden kommt umso überraschender, als man die Mittelfranken vor der Runde deutlich stärker eingeschätzt hatte. Der Negativlauf begann dann aber schon mit Beginn der Saison, denn die ersten sechs Spiele wurden alle verloren. Dann folgten jedoch in den nächsten vier Spielen drei Siege und ein Unentschieden. Seit dem Zeitpunkt gelang kein Erfolg mehr. Glaubt man den Worten von Trainer Niklas Reutelhuber, mit 27 Jahren der jüngste unter den Kommandogebern der Regionalliga Bayern, der aber schon drei Jahre im Amt ist, so war seine Mannschaft nahezu immer gleichwertig. Auch die Verantwortlichen hielten weiter an ihm fest und glauben daran, dass er die Mannschaft auf Kurs bringt.
Illertissens Trainer Walid Khaled machte seiner Mannschaft im Laufe der Woche immer wieder klar, dass man den Gegner auf gar keinen Fall unterschätzen darf: “Mit Ansbach erwartet uns ein Gegner, den wir keinesfalls unterschätzen werden. Die Mannschaft verfügt definitiv über mehr Qualität, als es der aktuelle Tabellenstand vielleicht vermuten lässt. Sie zeichnet sich durch eine sehr körperbetonte und intensive Spielweise aus, auf die wir uns einstellen müssen. Wir wissen, was auf uns zukommt, und werden entsprechend vorbereitet sein. Gleichzeitig freuen wir uns auf das nächste Heimspiel und wollen von Beginn an unsere Stärken auf den Platz bringen. Unser klares Ziel ist es, die drei Punkte vor heimischem Publikum zu behalten.“
Er lässt sich auch nicht davon blenden, dass man die letzten beiden Heimspiele jeweils klar mit 4:0 gewann und somit die Partie ein Selbstläufer werden könnte. Auch wenn die Ansbacher erst 13 Tore erzielten und schon 30 Gegentreffer kassierten, besteht kein Grund, nicht alles zu geben und seine Chancen konsequent zu nutzen. Das hat die Mannschaft zuletzt in Person der Torjäger Denis Milic und Elidon Qeraj eindrucksvoll bewiesen.
Der Einsatz von Kapitän Marco Hingerl ist noch fraglich, aber Dauerpatient Daniel ist auf dem Weg der Besserung, könnte demnächst wieder im Kader auftauchen.
